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| Flash Player 10.1: Hardware-Beschleunigung für H.264-Videos |
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| Sonntag, den 22. November 2009 um 16:25 Uhr | |
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Der neue Flash Player 10.1 führt die Hardware-Beschleunigung von H.264-Videos ein. Dies bedeutet: Die CPU wird entlastet und die Rechenleistung für das Dekodieren von H.264-Videos wird von der Grafikkarte (oder einem „Media Accelerator”) übernommen. Die Vorteile sind bessere Performance und niedrigere Systemauslastung, bei mobilen Geräten wird außerdem der Akku geschont.
Beim Encoding der Videos oder dem Authoring in Flash muss nichts beachtet oder aktiviert werden. Sobald das System die nötigen Voraussetzungen hat, wird mit Flash Player 10.1 automatisch die Hardware-Beschleunigung eingeschaltet und verwendet. Jens Loeffler berichtet von einem Beispiel, dass die CPU-Belastung beim Abspielen eines 1080p-HD-Videos von 50-70% auf 16% gesunken ist. Das Hardware-Decoding ist ausschließlich für den H.264-Codec gedacht. Sorenson Spark oder On2 VP6 können dadurch nicht beschleunigt werden. Zurzeit nur für WindowsDie Hardware-Beschleunigung von H.264-Videos ist in der ersten Betaversion des Flash Player 10.1 nur für bestimmte Grafikkarten unter Windows möglich (XP, Vista, Windows 7). Linux-Anwender und Mac OS X Nutzer müssen darauf noch warten.
Die unterstützten Grafikkarten sind z.B. von NVIDIA, AMD/ATI oder Intel. Laut Adobe soll man die aktuellsten Treiber einspielen. Außerdem kann es noch zu Fehlern oder Problemen geben, da zurzeit vom Flash Player nicht geprüft wird, ob die richtigen Treiber installiert sind. Dies ist jedoch für das finale Release geplant. H.264 auf mobilen DevicesMobilgeräte wie Smarthphones profitieren bei der Hardware-Beschleunigung von einer besseren Abspielperformance der H.264-Videos. Mit Software-Decoding liegt die Framerate oftmals z.B. unter 10 Bildern pro Sekunde. Außerdem wird der Akku geschont und hält länger. Tinic Uro vom Adobe Flash Player Engineering Team gibt für Devices die Empfehlung, auf H.264 als Videocodec zu setzen, da mit den Codecs VP6 und Spark kein Hardware-Decoding möglich ist. Um eine hohe Kompatibilität zu unterschiedlichen Geräten zu gewährleisten, sollte man beim Encoding die Profile von H.264 beachten. Wählt man das einfachste H.264-Profil „Baseline” und verzicht somit auf die Features des Main-/High-Profiles, sollte das Video auf allen Devices abgespielt werden können. (Quelle: http://www.video-flash.de)
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